Die Füße sind beim Diabetiker besonders gefährdet!
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Der sogenannte Diabetische Fuß ist eine Folgeerkrankung bei langjährigen und schlecht eingestellten Diabetikern. Ein dauerhaft erhöhter Blutzuckerspiegel schädigt im Laufe der Jahre oft den ganzen Körper. An den Füßen führt das zu Nervenschädigungen, den sogenannten Neuropathien. Das bedeutet, dass die Füße empfindungslos werden und der Schmerz als Schutzmechanismus wegfällt.

Betroffene können dann zum Beispiel Heißes und Kaltes nicht mehr unterscheiden. Dies ist bei der Benutzung von Wärmeflaschen besonders gefährlich. Nicht selten ziehen sich Diabetiker so Brandblasen an den Füßen zu. Auch Barfußlaufen birgt Gefahren. Verletzungen werden nicht bemerkt.

Beim Schuhkauf muß besonders auf die richtige Größe geachtet werden. Als Folge des Empfindungsverlustes werden zu enge Schuhe oft erst erkannt, wenn die Füße bereits Druckstellen, Blasen, oder Schwielen haben. Solche Hautschädigungen können sich beim Diabetiker schnell unbemerkt entzünden. Ist die Wunde außerdem schlecht durchblutet, sind die Chancen auf Heilung deutlich herabgesetzt. Die Gefahr, dass so ein Teil des Fußes abstirbt ist groß. Da bleibt nicht selten nur die Amputation des betroffenen Körperteiles.

Damit Wunden erst gar nicht entstehen können, ist für Diabetiker die regelmäßige Kontrolle und Begutachtung der Füße Pflicht. Betroffene Menschen sollten täglich unter Zuhilfenahme eines Spiegels ihre Füße in Augenschein nehmen. Alarmsignale sind Rötungen, Blasen, Hühneraugen und Risse. Eine Kontrolle, mindestens alle 3 Monate durch Ihren Hausarzt, sollte auch zum Pflichtprogramm gehören.

Diabetikern sei geraten die Pflege der Füße in fachkundige Hände zu geben. Sogenannte Podologen sind geschult und wissen worauf sie achten müssen. Diabetiker sollten es unterlassen selber an ihren Füßen zu schneiden, raspeln oder feilen.

Siehe auch
interner Link Fußpflege auf Rezept!
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