Beschwerden machen die Wucherungen des Bindegewebes der Handinnenfläche und der Finger. (Die Fußsohlen sind selten betroffen, darum wird an dieser Stelle nicht weiter darauf eingegangen.) Es treten harte Knoten und deutlich sichtbare Stränge auf. Im späteren Verlauf kommt es zu einer langsamen Verkrümmung einzelner Finger ähnlich dem Faustschluß. So entsteht eine mehr oder weniger ausgeprägte Behinderung beim Greifen. Die für die Beugung der Finger zuständigen Sehnen selbst verändern sich jedoch nicht. Sie sind nie befallen. Die Bezeichnung "Sehnenverkürzung", wie der Volksmund diese Erkrankung nennt, ist also eigentlich falsch.
Eine Operation ist die Einzige, sinnvolle Maßnahme. Eine konservative Behandlung mit Salben, Massagen, Krankengynastik, Akupunktur o.ä. sind unsinnig, da völlig unwirksam. Junge Leute sollten wegen dem aggressiven Verlauf frühzeitig operiert werden. Eine Altersbegrenzung im späten Erwachsenenalter gibt es nicht. Bei Frauen gelten strengere Indikationsstellungen, da es postoperativ vermehrt zu Komplikationen kommen kann.
Nach der Operation ist das Hochlagern der Hand von großer Bedeutung. 60 % bis 70 % der operierten Menschen benötigen nach der Operation Krankengymnastik. Unter Umständen ist eine Schienenbehandlung sinnvoll.