Wenn nun Pflegende auf einen aggressieven Menschen ebenfalls aggressiv reagieren, schaukelt sich so eine Situation wie eine Spirale hoch. Pflegebedürftige müssen sich oftmals einer rigiden Ordnung unterwerfen, und fühlen sich nicht selten entmachtet und entmündigt. eine Antwort darauf mit Frustration und Aggression ist nur verständlich. Gerade in der Altenpflege wird aggressieves Verhalten der Betreuten oftmals mit Gewalt beantwortet. Der Pflegebedürftige wird sediert, fixiert, diskriminiert und stigmatisiert.
Deeskalation ist deshalb einer der Grundbausteine zur Gewaltminderung. Aggressionspotentiale müssen rechtzeitig erkannt und reduziert werden. Dabei ist es notwendig, die eigenen Gefühle zu reflektieren. Diese sollten jedoch nicht unterdrückt werden, sondern es muß gelernt werden, sie unter Kontrolle zu halten.
Um Gewalt - wo auch immer zu vermeiden, müssen drei Grundvoraussetzungen eingehalten werden:
Kommunikation, Patientenbeobachtung und Reflexion des eigenen Verhaltens.
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