Diabetes mellitus - was ist das?

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Diabetes ist eine Stoffwechselstörung!
Diabetiker (Zuckerkranke) leiden an einer Störung des Zuckerstoffwechsels. Der Zuckergehalt im Blut steigt über die Normwerte an. Ursache ist ein Mangel an Insulin. Das bedeutet:
die Bauchspeicheldrüse stellt zu wenig oder kein Insulin her oder
das körpereigene Insulin ist nicht ausreichend wirksam.

Normalwerte:
Nüchternblutzucker: Zwischen 60 und 100mg/dl

Zwei Stunden nach dem Essen:
Unter 140 mg/dl

Nierenschwelle:
Blutzuckerkonzentration, ab der Zucker im Urin ausgeschieden wird - sie liegt meist bei 180mg/dl
Steigen die Werte über 180mg/dl wird Zucker im Urin ausgeschieden.

Wie bemerkt man Diabetes?

Der unbehandelte Diabetiker fühlt sich müde und schlapp. Häufig hat er Durst und Harndrang oder leidet unter starkem Juckreiz, Infektionen und verliert an Gewicht.

Als
interner Link Folge von Diabetes können demnach unterschiedliche Beeinträchtigungen auftreten. So sind nicht nur Herz, Nieren und Blutgefäße betroffen, auch die externer Link Augen können in Mitleidenschaft gezogen werden. Das kann bis zur Erblindung des Diabetes-Patienten führen. Wenn Sie Diabetes haben, ist es also sinnvoll, regelmäßig Ihre Augen untersuchen zu lassen.

Wie wird Diabetes behandelt?
Das Ziel jeder Behandlung muss individuell abgestimmt werden. Dazu gehören Wohlbefinden und das Vermeiden von Folgeerkrankungen.

Die blutzuckersenkende Wirkung von Insulin und körperlicher Aktivität muss mit der blutzuckersteigernden Wirkung von Kohlehydraten aus dem Essen in Einklang gebracht werden. Zur Überprüfung kann der Diabetiker selbst seinen Stoffwechsel kontrollieren.

Diabetiker Typ 1 :
sie leiden an einem absoluten Insulinmangel. Sie müssen in der Regel lebenslang Insulin spritzen.

Diabetiker Typ 2:
Die Behandlung besteht zunächst in Gewichtsreduzierung, körperlicher Bewegung und einer Ernährungsanpassung. Später werden Tabletten und/oder Insulin notwendig.